Studie Uniklinikum Düsseldorf

„Diese Untersuchungsergebnisse liefern Hinweise darauf, dass die Virusübertragung in Familien nicht so dynamisch geschieht, wie bisher angenommen. Bei mehr als 20 der untersuchten Probanden gab es mindestens einen nachgewiesenen Corona-Fall in der Familie; allerdings wurden nur bei einem einzigen dieser Studienteilnehmer Antikörper gefunden, was bedeuten würde, dass der größte Teil der Schulkinder trotz eines Infektionsfalls im Haushalt selbst keine Infektion durchgemacht haben. Auch diesen Befund muss man mitbedenken, wenn über Maßnahmen der Kontaktbeschränkung neu zu entscheiden ist“.

Für die Studie wurden bewusst SchülerInnen überwiegend der achten bis elften Klassen ausgewählt, weil sich diese Schüler in größerem Maße unabhängig von ihrem Elternhaus und vielleicht auch von den Vorgaben der Allgemeinverfügung bewegen, sie haben auch annehmbar eine entsprechend große Anzahl von sozialen Kontakten. Weiterhin wurden für die Studie bewusst auch Schulen ausgewählt, von denen bekannt war, dass dort vor dem Lockdown SARS-CoV2-Infektionen nachgewiesen worden waren.

„Hier konnten wir erfreulicherweise feststellen, dass sich in der ausgewählten Altersgruppe und in den untersuchten Schulen weder vor dem Lockdown noch nach der Wiedereröffnung Hotspots entwickelt haben. Vier von fünf Schülern, also 80 Prozent, gaben dabei an, über ihren Klassenverband und die Familie hinaus regelmäßige soziale Kontakte unterhalten haben. Auch das hat offenbar nicht zu einer weiteren Verbreitung des Virus geführt.“  

Quelle: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/kik/termine/studie-immunisierungsgrad-geringer-als-erwartet-schulen-haben-sich-nicht-zu-hotspots-entwickelt

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